minime
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Digitale, evidenz­basierte Therapie­materialien

für den gesamten Therapieverlauf

Mehr erfahren!

Minime in die Therapie einbinden

in nur 4 Schritten

1. Patient:innen einladen

Anonym per QR-Code oder Email-Adresse.

2. Aufträge festhalten

In der Therapie oder zwischen Sitzungen.

3. Einträge hinzufügen

Gefühle, Gedanken und Verhalten im Alltag jederzeit dokumentieren

4. Gemeinsame Verlaufsansicht

In der Therapie vor Ort, sowie in der Videotherapie besprechen und analysieren.

100% Kontrolle

liegt bei den Therapeut:innen durch eine gemeinsame Verlaufsansicht und detaillierte Einsicht.

Störungs­übergreifend

mit allen klassischen, evidenzbasierten Materialien der Verhaltenstherapie (VT).

Flexibel

minime ist auf dem Handy, Tablet, Laptop oder PC vor Ort und in der Videotherapie nutzbar.

ISO/IEC 27001

Alle Server stehen in Deutschland und sind durch den TÜV Süd gemäß ISO EN27001 zertifiziert.

Anonym

durch QR Code Anmeldung für Patient:innen, ohne E-Mail Adresse oder sonstige persönliche Daten.

Datensicherheit

Alle Daten werden verschlüsselt gespeichert. Europäische Server erfüllen höchste Standards der DSGVO.

FAQ

  • minime ist ein digitaler Werkzeugkoffer für Therapeut:innen. In diesem Werkzeugkoffer sind die wichtigsten verhaltenstherapeutischen Selbstbeobachtungsprotokolle, wie Stimmungsprokoll, Gefühlsprotokoll, Verhaltensanalyse und andere Bögen spielerisch und interaktiv aufbereitet hinterlegt. Wir nennen diese Bögen in der minime App allerdings Karten (Gefühlskarte, Stimmungskarte…).
  • Therapeut:innen können sich in der minime App registrieren (beispielsweise mit dem eigenen Smartphone, mit dem Praxis-Tablet, Laptop oder Klinik-Desktop-PC) und ihre Patient:innen anonym zu einer gemeinsamen Verlaufsdokumentation in zur minime App einladen.
  • Patient:innen können zu jeder Zeit mit dem eigenen Smartphone zwischen den Behandlungssitzungen mit nur wenigen Klicks Beobachtungskarten in der gemeinsamen Verlaufsdokumentation hinzufügen.
  • In der nächsten Behandlungsstunde können die Einträge dann gemeinsam (jeweils über das eigene Gerät, oder gemeinsam am Bildschirm in der Praxis) besprochen und analysiert werden, egal ob in der Videotherapie oder eben vor Ort in der Praxis. Und das Gute ist, in der minime App können sogar Therapieaufträge als Karten für beide Seiten übersichtlich abgelegt werden.
  • Die minime App kann auf allen mobilen Alltagsgeräten und auch am Desktop-PC genutzt werden. Man braucht nur einen Internetbrowser und Internet.

Die App ist im Starterpaket mit allen Basisprotokollen für immer kostenlos nutzbar. Möchte man weitere Protokolle, wie beispielsweise die Verhaltensanalyse oder das ABC-Schema nutzen, kostet die App für einen gesamten Monat in etwa so viel wie 15 Minuten Behandlungszeit in der Regel vergütet werden - also 29€. Genaueres kannst du in der App herausfinden. Weitere Informationen auf einer gesonderten Preisübersicht findest du auch hier auf der Webseite.

Nein! Patient:innen werden anonym zur gemeinsamen minime App über die behandelnde Person eingeladen. Die App ist für Patient:innen kostenlos. Es gibt keine Werbe-Angebote, keine versteckte Datenauswertung und auch keine versteckten In-App Käufe.

Das geht ganz einfach. Du musst innerhalb deiner App auf "Patient:in hinzufügen" klicken und dann die Chiffre des/der Patient:in eingeben. Jetzt kannst du dich entscheiden, ob du die Patient:in per E-mail oder ganz anonym per QR-Code einladen möchtest. Mit dem Klick auf "hinzufügen" wird ein Aktivierungslink an diese Adresse gesendet. Über diesen Link wird die Patient:in aufgefordert sich in der App anzumelden. Sollte es doch einmal Probleme geben, meldet euch gerne. Wir finden sicher gemeinsam eine Lösung!

minime funktioniert ganz einfach. Es gibt eine Patient:innenübersicht und eine gemeinsame Verlaufsansicht pro Patient:in. Das wars. Alle Beobachtungen und Aufträge werden in der jeweiligen Verlaufsansicht wie in einem Chat abgelegt. Patient:innen und Therapeut:innen haben eine nahezu identische Ansicht.

Aufgepasst: Behandler:innen die mehr als 15 Minuten Zeit benötigen um sich in der App zurechtzufinden, bekommen den ersten Monat für das Basispaket gratis. Der Monatspreis entspricht nämlich in etwa der Vergütung von 15 Minuten Behandlungszeit (bitte vor der Anmeldung zum Basispaket bescheid geben: info@minime.health).

Der Einsatz von therapeutischen Übungen für die Zeit zwischen den Sitzungen ist nicht neu. Hausaufgaben sind ein integraler Bestandteil der Verhaltenstherapie. Und das nicht ohne Grund: Zahlreiche Studien bestätigen den Nutzen und den daraus resultierenden Therapieerfolg der kontinuierlichen Selbstbeobachtung. Momentan werden therapeutische Übungen und Hausaufgaben derzeit noch mittels Papierbögen begleitet. Das ändern wir. Mit minime werden therapeutische Hausaufgaben interaktiv und spielerisch. Und man hat sie immer dabei, egal wo, egal wie.

Die minime App ist ein reines (passives) Dokumentationswerkzeug. Es erfolgt keine Plausibilitätsprüfung von Einträgen. Die Eingaben bleiben zu jeder Zeit unverändert. Es werden keine Einträge der Patient:innen vor den Therapeut:innen verborgen. Es besteht zu jeder Zeit maximale Transparenz bzgl. der eingegebenen Informationen. Alle Daten sind zu jeder Zeit von allen Nutzer:innen unmittelbar löschbar. In der App sind weder Werbung noch In-App-Käufe versteckt.

Patient:innen können anonym per QR-Code zur minime App eingeladen werden. Wir erfassen weder Namen noch andere sensible Daten der Patient:innen. Alle Daten werden verschlüsselt, es werden ausschließlich zertifizierte Server in Deutschland verwendet (ISO/IEC 27001).

Wir entwickeln die App ständig weiter. Unser Mitgründer Paul Schneeweiß wünscht sich zum Beispiel für sein eigenes therapeutisches Arbeiten als nächstes eine Skillkarten, Ressourcenkarten, Verhaltenskarten und Zielerreichungskarten. Wir lassen ihn das aber nicht allein entscheiden. Wir holen uns erst von vielen sehr hilfsbereiten und aufgeschlossenen Therapeut:innen Rückmeldungen ob das auch wirklich als nächstes gebraucht wird. Wir freuen uns sehr über regelmäßiges Feedback und Verbesserungsvorschläge.

Wie schön, dass du dich so intensiv mit deiner Therapie auseinandersetzt, dass du auf unsere Seite gestoßen bist. Leite unsere Seite gerne direkt and dein/e Therapeut:in weiter und erkläre ihm/ihr direkt, dass du minime gerne in deine Therapie integrieren würdest. Dein/e Therapeut:in kann sich dann bei minime registrieren und dich als Patient:in hinzufügen. Und schon kann's losgehen!

Die minime App ist als Web-App programmiert. Das ist im Prinzip eine als App verkleidete Internetseite. Dadurch sparen wir Daten und die App muss nicht extra installiert werden. So kann die minime App auch auf jedem Klinik-Rechner mit Internetanschluss genutzt werden. Die App kann über alle bekannten Internetbrowser über https://app.minime.health/ aufgerufen werden. Auf häufiger genutzten mobilen Endgeräten lässt sich das minime Symbol unproblematisch zum Startbildschirm (oder auch Homescreen) hinzufügen. Zur Nutzung der minime App können Therapeut:innen und Patient:innen beliebig zwischen den mobilen Geräten hin und her wechseln.

In der aktuellen Version der minime App haben wir eine Auswahl der etabliertesten Selbstbeobachtungsprotokolle spielerisch und interaktiv aufbereitet. Unsere Protokolle nennen wir “Karten”, da wir uns inhaltlich und gestalterisch auf das analoge Therapiekartenset unseres Mitgründers Paul Schneeweiß “Von Teufelskreisen und Glaubenssätzen” beziehen. Das Kartenset ist im Frühjahr 2021 im Beltz-Verlag erschienen.

Bei der Auswahl der Karten orientieren wir uns an den alltäglichen Erfahrungen und Wünschen unserer Therapeut:innen. Wir freuen uns jederzeit über Wünsche und Vorschläge für die nächsten Selbstbeaobchtungskarten.

Folgende Selbstbeobachtungskarten, bieten wir derzeit in der minime App an:
  • Stimmungskarten
  • Spannungskarten
  • Positivkarten
  • Gefühlskarten
  • Gedankenkarten
  • Auftragskarten
  • Notizkarten
  • Alle Karten zur interaktiven Verhaltensanalyse mit ihren einzelnen Komponenten
  • ABC-Schema mit alternativen Komponenten
  • Ressourcenkarten und Ressourcenerlebnisse


  • Stimmungskarten: Wie geht es mir heute, wie ging es mir vor einem Monat und wie ging es mir vor einem halben Jahr? Die minime Stimmungskarten lassen sich im Alltag in nur drei Klicks ausfüllen. Dadurch ist es möglich auch in stressigen oder energielosen Situationen das eigene Erleben festzuhalten. Durch eine Kommentarfunktion können auf jeder Stimmungskarte (auch im Nachhinein, gemeinsam in der Behandlungsstunde) Auslöser, Gedanken, Aktivitäten oder Strategien für eine Veränderung der jeweiligen Situationen dokumentiert werden.

    Positivkarten: Wofür bin ich dankbar? Was habe ich mir heute gutes getan? Antworten auf diese und weitere Fragen lassen sich in der minime App täglich auf der Positivkarte dokumentieren. Damit bietet minime einen Ausgangspunkt zur Bewusstmachung von Ressourcen und Stärken im Alltag der Patient:innen. Auf der Basis regelmäßiger positiver Selbstbeobachtungen lassen sich kognitive Interventionen erlebensnah herleiten.

    Spannungskarten: Entspannung, niedrige-, mittlere-, hohe Anspannung oder auch Hochspannung können auf der Spannungskarte dokumentiert werden. Die wahrgenommene Intensität lässt sich dabei auf einer Intensitätsskala markieren. In einer Kommentarfunktion können Auslöser, Dauer der Anspannung oder auch Strategien für den hilfreichen oder weniger hilfreichen Umgang mit der jeweiligen Anspannung vermerkt werden. Das ist ein unter anderem bedeutsam für die Dialektisch-behavioralen Therapie (DBT).

    Gefühlskarten: Auf den minime Gefühlskarten können alle Gefühle dokumentiert werden, die es auf der Welt gibt. Wir haben eine kleine Vorauswahl getroffen und uns dabei an dem interaktiven Skillstraining von Auer und Bohus orientiert. Auf einem Freifeld können aber auch eigene Formulierungen und Gefühlsbezeichnungen verwendet werden, wie zum Beispiel das "Gefühl der Leere", oder das "Sonntagsgefühl". Zusätzlich lässt sich die jeweilige Intensität des Gefühls auf einer Skala eintragen. Auf einer Gefühlskarte können selbstverständlich auch mehrere Gefühle abgelegt werden. Darüber hinaus lassen sich Notizen oder Kommentare zu den Gefühlsbeobachtungen formulieren. Dabei kann es sich je nach Auftrag um alternative Gefühlsbewertungen, hilfreiche Strategien oder einfache Situationsbeschreibungen handeln.

    Gedankenkarten: Auf unseren Gedankenkarten können Gedanken mit nur drei Klicks eingefangen werden. Das hilft ungemein dabei automatische Gedanken, Gedankenketten oder auch Grübelkreisläufe aufzuspüren. Alle Gedanken lassen sich als hilfreich oder weniger hilfreich markieren. Jede Gedankenkarte hat eine Kommentarfunktion in der sich Patient:innen aktiv mit dem jeweiligen Gedanken auseinander setzen, oder auch Strategien für den Umgang mit diesem Gedanken notieren können. Das muss dann auch nicht zu dem Zeitpunkt sein wo der Gedanke aufgetreten ist. Die Kommentarmöglichkeit ist von zentraler Bedeutung für die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT), für das Metakognitive Training (MKT) und für das “K” bei KVT.

    Verhaltensanalysen: Die Verhaltensanalyse nach dem SORKC-Schema ist Ausgangspunkt zahlreicher Selbstbeobachtungsaufgaben in der KVT. In abgewandelter Form ist sie Bestandteil sämtlicher Behandlungsmanuale und gilt oft als Grundlage zur Herleitung eines gemeinsamen Erklärungsmodells. In der minime App wird die Verhaltensanalyse spielerisch selbsterklärend dargestellt. Aufgrund der Digitalisierung durch minime kann sie flexibel eingesetzt werden. Unter anderem ist es möglich zunächst einzelne Komponenten der Verhaltensanalyse aufzuzeichnen. Im Verlauf lassen sich schrittweise weitere Selbstbeobachtungen hinzufügen. Letztlich lassen sich ganze Ereignisketten dokumentieren, vom wahrgenommenen Auslöser über gedankliche, emotionale und verhaltensbezogene Selbstbeobachtungen, bis hin zu den wahrgenommenen Auswirkungen einzelner Verhaltensweisen.

    Notizkarten: Gerade am Anfang einer Behandlung fällt es Patient:innen oft schwer Erlebnisse und Eindrücke aus dem Alltag einer spezifischen Karte wie Stimmung, Gefühl, Gedanken oder Verhalten zuzuordnen. Hierfür ist die Notizfunktion sehr praktisch. Patient:innen haben hier die Möglichkeit alles festzuhalten was ihnen in den Sinn kommt. Zudem können Fragen für die nächste Behandlungsstunde notiert werden. Darüber hinaus lassen sich Selbstbeobachtungen festhalten die wir als minime Team mit den aktuellen Karten noch nicht abgedeckt haben (zum Beispiel: Ressourcen, Glaubenssätze, Erlebnisse bei Expositionsübungen). Wir freuen uns sehr über Feedback, Vorschläge und Wünsche für die nächsten Selbstbeobachtung-Karten.

    Auftragskarten: Selten verlässt ein:e Patient:in ohne einen konkreten Therapieauftrag den Praxisraum. Dabei kann es sich um kleinere Wahrnehmungsaufgaben am Anfang einer Therapie halten oder sogar auch um konkrete Verhaltensexperimente im fortgeschrittenen Behandlungsstadium. Mit den Auftragskarten können Patient:innen, oder auch die Behandler:innen konkrete Aufträge für die Zeit bis zur nächsten Sitzung übersichtlich und zu jeder Zeit abrufbar dokumentieren. Der dokumentierte Auftrag ist oft ein guter Ausgangspunkt für die nächste Behandlungsstunde. Die Auftrags-Funktion hilft die Behandlung übersichtlich zu gestalten. Am Besten ist es, wenn Patient:innen die Aufträge mit ihren eigenen Worten formulieren.

    Verlaufsansicht: Alle Beobachtungskarten werden in einer chronologischen Verlaufsansicht abgelegt. Diese Verlaufsansicht ist für Behandler:in und Patient:in gleichermaßen sichtbar. Egal ob über Video-Call oder vor Ort in der Behandlungspraxis, mit der minime App sind Erlebnisse aus der Vorwoche bereits zum Beginn einer Behandlungsstunde übersichtlich dargestellt und auswählbar. Mit einer Filterfunktion lassen sich alle Kartentypen einzeln und in Kombination mit anderen Karten über verschiedene Zeiträume anzeigen.